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Home > Aktivitäten > Touren > Haderslev

Haderslev Fjord Dänemark, Herbst 2007

Inzwischen ist es kaum noch zu ignorien. Die Tage werden kürzer und der temperaturmäßig gemütliche Teil Paddelsaison neigt sich dem Ende zu. Wir wollten es noch mal wissen und kurzfistig angesetzt ging es noch mal nach gen Norden. Ziel war der Haderslev-Fjord in Dänemark, nur schlappe 60km nördlich von Flensburg, mündend in die Ostsee.

http://www.haderslev-turist.dk/p12.asp

Ok, es geht also an einen Fjord, halt wie die Schlei eben. Oder? War´n wir schon dieses Jahr und nicht nur einmal. Wo also soll der Reiz bitte schön auf dieser Tour liegen? Nur gut, dass ich nicht zu früh aufgesteckt habe...

Zu dritt (Irene Schenzer, Helge Ahrens & meine Wenigkeit) brachen wir freitags auf um das Wochenende zu Zelten und uns, von Helges Fischfangkünsten überzeugt, den Bauch mit Meerestieren vollzuschlagen. Und natürlich um zu paddeln.
Regen peitschte uns schon ins Gesicht, kaum das wir die Boote in Kiel auf dem Auto verzurrt hatten. Wir nahmen es mit viel Humor und das erste was auf die Streichliste kam war unser Zeltlager. Wir wollten eine Hütte und zwar eine warme. Zu Glück hatte Henry da schon vorgesorgt und sich frühzeitig erkundigt. Wie wertvoll dieses war, sollten wir noch oft genug in den kommenden Tagen betonen. Unser Quartier fanden wir auf dem Campingplatz Gammelbro, südlich der Fjordmündung, visa vie der Insel Aarö.

http://www.gammelbro.dk/

HaderslevGegen Abend ließen Wind und Regen nach. Flux wurden die Boote noch mal zu Wasser gelassen und wir steuerten der Küstenlinie folgend gen Süden Keine halbe Stunde später fanden nach einigem Suchen den Zufluß zum ´´Bankel´´. Den See trennt von der Ostsee eine von vielen Kanälen durchzogene schilfreiche Verlandungszone. Uns umgab ein Naturparadies mit lebendigster Vogelwelt, weit wogenden Schilfmeeren und satt nach Salz duftender Abendluft. In den kräftigsten Gelb-, Rot- und Grüntönen protzten die herbstlich angehauchten Gräser, Büsche und Weiden. Scheen...

Am nächsten Tag, so die Planung, sollte um die Insel Aro herumführen. Windstärken um 7-8 ließen dann aber Plan B in Aktion treten. Per angeheuertem Chauffeur ließen wir uns samt Booten nach Starup, und damit in den Fjord hinein bringen. Immer schön unter Land bleibend war diese Tour eine Endeckungsreise in Richtung Ostsee. Das sich durch die Landschaft schlängelnde Wasserband bot hinter jeder Kurve neue Überraschungen. Schroffe Steilufer, knallbunte Herrenhäuser, majestätisch auf saftige Hügel gesetzt, kulissenhaft ansteigende Hügelketten geschmückt mit Buchenwäldern, sie eben im Begriff sind sich ihre Herbstfarben zuzulegen.

HaderslevEine zweistündige Pause kurz vor der Mündung in die Ostsee brachte mir im Schutze des Schilfes ein wohl verdientes Nickerchen. Helge hingegen wurde nicht müde den Fischen nachzustellen. Als Fliegenfischer schon etliche Jahre erfolgreich im Geschäft, war Petri ihm an diesem Wocheneende nicht allzu gut gesonnen. Alles was anbiß war zu klein für Hunger & Pfanne. Groß hingegen waren unsere Augen und Ohren wenn Helge anfing seine Geschichten rund um Angeltechniken und Fischrekorde im Seemannsgarn zu verewigen. Respekt!

Nichts desto trotz gab es an diesem Abend Pommes rot-weiß im Campingplatz eigenen Restaurant.
Irene und Helge schafften es am drauffolgenden Morgen dann tatsächlich noch in einer Kräfte zehrenden Aktion die vorgelagerte Insel Aarö zu umrunden. Bei einer Windstärke um die 7 aus NW war es wahrlich ein Genuß...

Gerne mit Euch wieder... Roger


 

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  Sitemap    Letzte Änderung: 13.09.2010   webmaster @ hdk-kiel.de   Impressum